Endlich! Schnell, glücklich und mit weniger Hypoglykämien zum Ziel!

Wie viele Menschen unter uns haben sich schon einmal Gedanken gemacht einen Marathon zu laufen? Wie viele derer sind tatsächlich einen Marathon gelaufen? Ich denke, die wenigsten unter uns. Nun stellen Sie sich mal vor, Sie hätten zusätzlich Diabetes und müssten ständig Angst haben während des Trainings oder dem Wettkampf in Unterzucker zu rutschen? Beinahe unvorstellbar! Weiterlesen

Bio oder Heavy Metal? – Bare-Metal-Stents versus bioresorbierbare Drug-Eluting-Scaffolds

Bare-Metal-Stents verbleiben dauerhaft in den Koronarien, während sich ein sogenannter bioresorbierbarer Drug-Eluting-(DE-)Scaffold, dessen Innenseite entweder mit Paclitaxel (1. Generation) oder Everolimus (2. Generation) beschichtet ist, üblicherweise binnen 12 bis 24 Monaten komplett auflöst.

Diese Fähigkeit zur kompletten Resorption soll die Restenosegefahr reduzieren. Außerdem soll die normale Gefäßmotorik so wieder hergestellt werden. Beides klingt vielersprechend! Weiterlesen

Diabulimie – ein Kolibri unter den Essstörungen?

Bei der Diabulimie handelt es sich um ein komplexes psychiatrisch-endokrinologisches Krankheitsbild. Insbesondere junge Mädchen, die im – ohnehin sehr fragilen — Pubertätsalter mit der Diagnose eines Typ-1-Diabetes und mit der damit verbundenen Notwendigkeit der Stoffwechselkontrolle konfrontiert werden, zeigen eine Neigung, die mit der Insulintherapie einhergehende Gewichtszunahme umgehen zu wollen („Insulin-purging“= IP). Weiterlesen

Gefahrenanalyse Hypoglykämie

Kommentar zum DDG Symposium Hypoglykämien – Wie belastend wie gefährlich?

Im alltäglichen Patientenumgang kann es leicht passieren, dass man die Hypoglykämie – ein nicht seltenes Ereignis bei Diabetikern – in ihrer Gefahr unterschätzt. Der ausgezeichnete Vortrag von Dr. Holstein aus Detmold diente als wilkommene Wissensauffrischung, um die Gefahren und Langzeitfolgen dieses Zustands bei Patienten angemessen einzuschätzen. Weiterlesen

Ein Vortrag der etwas anderen Art

Teil der Begrüßung in der Frankenhalle am 11.11.2016 war der Vortrag von Prof. Dr. Peer Abilgaard, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Gerontopsychiatrie und Psychotherapie am Helios Klinikum Duisburg und Professor für Musikmedizin an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.

Es ging um ein Thema, das für den ein oder anderen reinen Empiriker sicher schwer zu objektivieren war, nämlich die Fähigkeit, mit Leid umzugehen und warum manchen Menschen dies leichter fällt als anderen. Am Beispiel des großen Komponisten Johann Sebastian Bach erörterte Professor Abilgaard unter Zuhilfenahme zahlreicher musikalischer Beispiele, sowohl den Humor als auch die Fähigkeit zur Hoffnung, des Künstlers. Johann Sebastian Bach war nach heutiger Ansicht sehr wahrscheinlich Diabetiker, hatte aber auch mit anderen harten Schicksalsschlägen zu kämpfen, wie dem Tod einer seiner Töchter, in frühen Jahren, oder dem Mangel an Anerkennung. Weiterlesen

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DDG-Symposium Diabetologie Task Force 2025: Telemedizin und Digitalisierung

Digital Diabetes: Kommentar

Das sich Technologie im letzten Jahrhundert immer mehr in unser Leben schleicht, beobachten manche mit Freude, manche mit Misstrauen, manche bemerken es gar nicht. Das es aber passiert, ist nicht zu leugnen und dabei stellt sich unmittelbar die Frage: Was bedeutet diese Entwicklung für den Patienten? Und was bedeutet sie für den Arzt? Weiterlesen

Symposium Diabetes und Straßenverkehr: Mit einem Bein im Gefängnis?

Von Marie-Teres Lauff und Daniel Pichler

Wie weit darf ein Arzt gehen, um einen Patienten vor sich und andere vor ihm zu schützen?

Wo fängt Pflicht an und wo macht man sich strafbar?

Diabetiker mit unerwarteten Hypoglykämien stellen ein Risiko für den Straßenverkehr und alle daran beteiligten Personen dar. Der Arzt ist in der Pflicht, den Patienten über seine Einschränkungen und deren Konsequenzen im Alltag aufzuklären und sie ihm verständlich zu machen, zudem — je nach Schweregrad – sollte der Patient auch überzeugt werden, keine aktive Rolle im Straßenverkehr mehr einzunehmen. Doch was passiert und sollte man tun, wenn der Patient keine Einsicht zeigt? Weiterlesen

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Caipi oder Mojito? – Diabetes Typ 1 im jungen Erwachsenenalter

Gestern Abend ist die Wahl bei einem Abendessen mit Freunden bei mir auf Caipi gefallen, bei dem der Barkeeper es mit dem Zucker ganz schön gut gemeint hat.

Heute bin ich auf dem Diabetes Kongress und besuche als erstes einen Vortrag, der mich persönlich ganz schön zum Nachdenken über die Wahl meines Cocktails gestern anregen wird.

In diesem Symposium wird über die adäquate Behandlung und Begleitung junger Erwachsener mit Diabetes Typ 1 diskutiert. Die zu diskutierende Problematik war mir noch nie wirklich bewusst gewesen vorher. Wie werden junge Menschen, die das Erwachsenenalter erreicht haben und nicht mehr durch einen Pädiater betreut werden, optimal weiter betreut? Man kann doch keinen 18-jährigen mit einem 65-jährigen Typ-2- Diabetiker in ein Behandlungsprogramm stecken, denke ich. Und nur weil man plötzlich per definitionem erwachsen ist, ist der Körper des Jugendlichen ja noch nicht auf einen Schlag bereit für andere Behandlungskonzepte. Weiterlesen

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