Kritischer Nachwuchs

Am letzten Tag bei dem Symposium „Ernährungsupdate“ im großen Mozart-Saal war für mich besonders der letzte Vortrag interessant. Es ging um „Hafertage“ – einen Therapieansatz, von dem ich vorher noch nie etwas gehört hatte. Der Diabetesberater Mario Althaus erzählte von dem Therapieansatz der „Entlastungstage“, an welchen die Patienten ausschließlich Kohlenhydrate in hypokalorischer Form zu sich nehmen. Mit seiner lockeren und offenen Art weckte er bei mir großes Interesse, auch wenn dieser Therapieansatz zunächst seltsam klingt. Weiterlesen

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Hypertonie und Diabetes im Kindes- und Jugendalter – zwei ungleiche Schwestern

Diabetes und Bluthochdruck sind in der Erwachsenenmedizin allseits gegenwertige Volkskrankheiten. Dass die Inzidenz von Hypertonie auch in der Kinder- und Jugendmedizin ansteigt, legte Frau Professor Dr. Wühl im DHL Symposium dar und stellte europäische Leitlinie zur Hypertonie-Behandlung bei Kindern und Jugendlichen aus dem Jahr 2016 vor. Die steigende Inzidenz ist vor allem auf den veränderten Lebensstil der Kinder und Jugendlichen heutzutage zurückzuführen: Während ein Bluthochdruck bei normalgewichtigen Kindern nur in 1,4 Prozent vorkommt, steigt dies auf das fünffache bei übergewichtigen und fast auf das 18-fache bei adipösen Kindern an. Sekundäre Ursachen für Hypertonie, wie u.a. chronische Nierenerkrankungen, Schlaf-Apnoe-Syndrom oder Cushing-Syndrom, müssen diagnostisch ausgeschlossen werden. Weiterlesen

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Schnupfen statt Spritzen – ein Nasenspray bei schweren Hypos?

Im gut gefüllten Saal Gustav Mahler 2 berichtete Prof. Dr. Kern aus Ulm über die ersten Ergebnisse eines intranasalen Glukagon-Sprays bei einer Hypoglykämie.

Nicht mehr Spitzen zu müssen bei einer schweren Hypoglykämie klingt vielversprechend. Bis dato musste eine umstehende Person stets das Glukagon zunächst selbst zusammen mischen und s.c. oder i.m. injizieren. Ganz anders bei dem neuen Nasenspray: Es enthält eine Einzeldosis mit drei Milligramm Trockensubstanz Glukagon, welches mit nur einem festen Durchdrücken in ein Nasenloch appliziert wird. Weiterlesen

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Erfahrungen sammeln

Ich hatte das Glück, nach meiner ersten „DDG-Erfahrung“ beim Kongress im Mai in Hamburg, zur diesjährigen Herbsttagung der DDG wieder als Reisestipendiatin ausgewählt worden zu sein.

Der Rahmen, der uns Stipendiaten geboten wird, ist einfach klasse. Super Atmosphäre, Raum für Fragen jeglicher Art und die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen – sowohl aus medizinischer Sicht als auch in privater Atmosphäre. Weiterlesen

Wäre es nicht manchmal cool, als Diabetologe ein Jedi-Meister zu sein?

„Das sind nicht die Druiden, die ihr sucht.“ Ausgebildete Jedi benutzen ihren Geist um Gegner zu beeinflussen und Obi-Wan Kenobi war ein Meister darin. Mit dem Jedi-Geistestrick überzeugt er einen imperialen Suchtrupp, dass R2-D2 und C3PO nicht die Droiden sind, die das Imperium verfolgen. „Weitermachen!“ befiehlt der Jedi. Wenn das nur im echten Leben funktioniert würde…

Wie wunderschön einfach wäre es doch, wenn man als Arzt die Patienten so schnell wie ein Jedi dazu kriegen würde, die Tipps zum Lebensstil umzusetzen?! Weiterlesen

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Fetale Prägung – Diabetes-Prävention beginnt schon im Mutterleib

Immer mehr Forschungsbefunde legen die Bedeutung der fetalen Prägung für die Entstehung chronischer Erkrankungen wie Diabetes, Adipositas und kardiovaskuläre Erkrankungen dar. Frau Prof. Dr. Oberhoffer erläutert die Mechanismen und Folgen in ihrem Vortrag „Fetale Prägung“ im DDG/DHL-Symposium Diabetes, Hypertonie und Schwangerschaft. Weiterlesen

Diabetes und Sexualität

In seinem Vortrag über die erektile Dysfunktion erörterte Prof. Thomas Haak, Chefarzt an der Diabetes Klinik am Diabetes Zentrum Mergentheim, wie man seine Patienten unterstützen kann, wenn sich – bedingt durch Diabetes – Störungen ihrer Sexualfunktion entwickelt haben.

Im fortgeschrittenen Diabetes-Stadium kommt es in der Regel zu kleinen Schäden an Blutgefäßen und Nerven, was in einigen Fällen zu einer verringerten sexuellen Erregbarkeit führen kann. Betroffen sind dabei sowohl Männer als auch Frauen. Studien zufolge betrifft dieses Problem beispielsweise 46 Prozent aller Männer mit Diabetes Typ 2. Weiterlesen

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Ernährung – von Irrtümern und Fallstricken in der Diabetes-Therapie

Die Optimierung der Ernährung ist ein wichtiger Baustein in der Diabetes-Therapie. Aus diesem Grund war Ernährung auch ein vielfach diskutiertes Thema auf der Diabetes-Herbsttagung:
In der Sitzung „Ernährungs-Updates I“ räumte Frau Professor Dr. Zopf in ihrem Vortrag „Nahrungsergänzungsmittel und Superfoods“ mit Irrtümern auf und stellte wichtige Interferenzen zwischen Diabetes-Therapie und dem Nähr- und Vitaminhaushalt der Diabetes-Patienten dar.  Weiterlesen

Diabetes bei Kindern – Problem erkannt, Gefahr gebannt

„Was macht Lisa* da?“, fragte ich meine Mutter. „Sie misst ihren Blutzucker, Lisa hat Diabetes“, war ihre Antwort. Damals, im Alter von zehn Jahren, konnte ich nur schwerlich das Ausmaß der Folgen und Konsequenzen eines Diabetes überblicken. Weiterlesen

Diabetologie – mehr als nur Einstellung des Blutzuckers

Auch als erfahrene Reisestipendiatin ist es immer wieder unglaublich, wie sich auch das Reisestipendiaten-Programm – besonders auf die Karriere-Möglichkeiten in der Diabetologie – jedes Jahr verändert.

Am besten gefiel mir auch schon beim letzten Mal die Vortragsreihe „Karrieremöglichkeiten in der Diabetologie“. Wenn man sich für Diabetologie interessiert, kennt man schon einige Karrieremöglichkeiten, aber es ist doch immer wieder spannend, wie vielfältig der Alltag der Diabetologie in verschiedensten Bereichen sein kann. Die Impulsvorträge zu Karrieremöglichkeiten in der Diabetologie, die fünf Themen in je zehn Minuten behandeln, kann ich nur wärmstens empfehlen. Weiterlesen

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